Das Geschenk des Gottes Quetzalcoatl an sein Volk, wurde in hohen Ehren gehalten und galt im
14. Jahrhundert bei
den Azteken als heilig. So wurden Kakaobohnen hauptsächlich als Opfergabe
und vorherrschendes Zahlungsmittel verwendet.
Als im Jahre 1512 Christoph Columbus seine bis dahin vierte Westindienreise unternahm, wurden
ihm unter weiteren Handelsgütern braune Bohnen angeboten. Columbus sah nach ihrem Verzehr
keine Veranlassung, sich auf diesen Handel einzulassen, auch nicht als ihm die braunen Bohnen in
flüssiger Form dargeboten wurden - Sie schmeckten ihm nicht.
Als sieben Jahre später Cortéz mit seiner Armada in Westindien eintraf und mit den spanischen Con-
quistadores Mexiko eroberten, fanden sie in den Schatzkammern 25.000 Zentner Kakao, welcher als
Zahlungsmittel von Moctezuma II. gehortet wurde.
Cortéz erkannte den tatsächlichen Wert des „braunen Goldes“ und brachte den Kakao nach Europa.